Die Insassenunfallversicherung
Im Versicherungsbereich gibt es einige Versicherungsarten, die für die meisten Kunden sehr sinnvoll und auf jeden Fall zu empfehlen sind, wie zum Beispiel die Privathaftpflichtversicherung oder auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Andere Versicherungen hingegen sind sehr umstritten wenn es um deren Sinn und Zweck geht. Zu diesen Versicherungen zählt beispielsweise auch die Insassenunfallversicherung. Zunächst soll aber kurz erläutert werden, worum es sich bei der Insassenunfallversicherung genau handelt. Die Insassenunfallversicherung ist wie der Name bereits vermuten lässt eine Unfallversicherung, die allerdings nur für einen bestimmten Bereich gültig ist, nämlich für Unfallfolgen aufgrund eines Verkehrsunfalls. Üblicherweise wird die Insassenunfallversicherung vom Kraftfahrzeug-Halter für sein Auto abgeschlossen, damit er und die Mitfahrer (Insassen) bei einem Unfall die anfallenden Kosten und eventuellen Schadenersatz ersetzt bekommen. Ereignet sich ein Unfall, ist die Insassenunfallversicherung zur Leistung verpflichtet, ganz unabhängig davon, ob der Versicherte den Schaden verschuldet hat oder nicht. Einzige Ausnahme ist, falls der Unfall vorsätzlich herbeigeführt wurde, denn dann kann die Versicherungsgesellschaft verständlicherweise die Leistung verweigern.
Die zwei Systeme der Insassenunfallversicherung
Die Insassenunfallversicherung bietet zwei verschiedene Systeme an, auf welche Weise man die Insassen des Fahrzeuges versichern kann. Das am häufigsten gewählte System ist das Pauschalsystem. Dieses besagt, dass jeder Platz im Fahrzeug mit der gleichen Summe versichert ist. Dieses lässt sich sehr gut an einem Beispiel verdeutlichen. Angenommen, der KFZ-Fahrer Herr Meier verursacht einen Unfall, weil er einem Hund ausweichen muss, der auf die Fahrbahn gelaufen ist. Mit ihm im Fahrzeug befanden sich noch seine Frau und seine Tochter. Alle Drei wurden bei dem Unfall verletzt, Herr Meier und seine Frau haben sich jeweils einen Arm gebrochen, die Tochter hat ein Schleudertrauma. Die Insassenunfallversicherung mit Pauschalsystem hat Herr Meier über eine Versicherungssumme von 50.000 Euro abgeschlossen. Da in diesem Fall drei Insassen verletzt wurden, würde die Insassenunfallversicherung für jede Person, natürlich je nach Art der Verletzung, die gleiche Summe von jeweils 16.666 Euro zur Verfügung stellen (50.000 Euro geteilt durch 3 Personen). Das zweite mögliche System ist das so genannte Platzsystem. Hier wird nicht jeder Platz pauschal mit der gleichen Summe versichert, sondern jeder Platz muss explizit genannt werden und kann mit einer individuellen Versicherungssumme abgesichert werden. Hat man beispielsweise nur den Fahrer und den Beifahrersitz versichern lasen, muss man natürlich darauf achten, dass sich bei der Autofahrt kein Insasse auf dem Rücksitz befindet, da dieser bei einem Unfall nicht durch die Insassenunfallversicherung versichert wäre. Im Rahmen der Insassenunfallversicherung hat der Versicherungsnehmer zusätzlich noch weitere Leistungen zur Auswahl. So kann beispielsweise die Zahlung einer Unfallrente vereinbart werden, falls ein Insasse bei einem Unfall so schwer verletzt wird, dass er berufsunfähig wird. Auch die Zahlung einer Todesfallsumme ist im schlimmsten Fall natürlich zu vereinbaren, genauso so wie Krankentagegeld oder Krankenhaustagegeld.
Die Insassenunfallversicherung steht in der Kritik
Wie bereits zu Beginn erwähnt, steht die Insassenunfallversicherung jedoch bei vielen Experten in der Kritik. Die Versicherung sei in 90 Prozent aller Fälle völlig überflüssig und man würde sich lediglich doppelt absichern. Diese Vorwürfe sind nicht ganz von der Hand zu weisen, denn tatsächlich gibt es nur wenige Fälle, in denen die Unfallfolgen nicht durch eine andere Versicherung abgedeckt werden. Grundsätzlich gibt es bei einem Unfall nur zwei mögliche Sachverhalte : Entweder der Fahrer des versicherten Autos ist Schuld an dem Unfall, oder ein anderer beteiligter Autofahrer. In jedem Fall würde also die KFZ-Haftpflichtversicherung, welche in Deutschland eine Pflichtversicherung ist, für den Schaden der Insassen aufkommen, ganz egal, ob es nun die Haftpflichtversicherung des Versicherten ist oder die des Unfallgegners. Durch die Insassenunfallversicherung, die in dem geschilderten Fall ebenfalls die vereinbarte Leistung erbringen würde, wären die Insassen also doppelt abgesichert, was im Grunde unsinnig ist, denn mehr als die anfallenden Kosten zu übernehmen kann eine Versicherung ohnehin nicht leisten. Die einzige Situation, wo eine Insassenunfallversicherung sinnvoll sein kann ist dann gegeben, wenn der Unfallverursacher Fahrerflucht begeht und nicht zu ermitteln ist, oder der Unfall vorsätzlich herbei geführt wurde, da dann keine Haftpflichtversicherung eintreten würde.
Günstige Autoversicherungen
Jeder Fahrzeugbesitzer benötigt auch eine passende
Autoversicherung, denn die Auto- Haftpflichtversicherung ist eine
Pflichtversicherung, der sich kein Autobesitzer entziehen kann.
Jeder Autobesitzer hat allerdings die Möglichkeit sich seine
Autoversicherung auszusuchen, und hier gibt es große Unterschiede
was die angebotenen Beiträge angeht. Wer hier vergleicht kann so
einiges sparen, denn günstige Autoversicherungen gibt es jede
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Günstige Autoversicherungen entscheiden sich nicht von
Autoversicherungen, die etwas mehr kosten. Einzig und allein ist
hier der Beitrag oft um ein vielfaches geringer, Nachteile bei den
Leistungen sind im Regelfall nicht gegeben. Günstige
Autoversicherungen sind oft um einiges günstiger, da es sich
hierbei in der Regel um eine so genannte Direktversicherung
handelt. Im Klartext bedeutet dies, dass die günstige
Autoversicherung an sich selber spart und diese Ersparnisse, durch
günstige Autoversicherungen an den Endverbraucher weiter gibt.
Gespart wird bei günstigen Autoversicherungen lediglich an
Unterhaltungskosten der jeweiligen Versicherungsgesellschaft, wie
beispielsweise der Verzicht auf Filialen oder teure
Außendienstmitarbeiter, bei den angebotenen Leistungen und Service
wird allerdings nicht gespart. Günstige Autoversicherungen bieten
die jeweilige Autoversicherung online an, so werden die
Verwaltungskosten immens gedrückt, der Kunde kommuniziert hierbei
direkt online mit der Gesellschaft, er kann hier auch online seine
Versicherung komplett verwalten. Dieser Service ist für den
Versicherungsnehmer nicht von Nachteil, sondern vorteilhaft, da es
sehr bequem ist und die Autoversicherung jederzeit durchschaubar
bleibt. Günstig muss nicht nachteilig sein, bei den meisten
günstigen Autoversicherungen zeigt sich keinerlei Nachteil, sondern
eher noch der Vorteil der Bequemlichkeit und natürlich des
Geldsparens.
